Mobbing in der Grundschule

Hinter dem Rücken tuscheln, auslachen und ausgrenzen: Kinder gehen manchmal nicht gerade zimperlich miteinander um. Und die Grenzen zwischen harmloser Zankerei und Mobbing sind oft fließend. Das Kinder andere Kinder massiv ärgern, kam schon immer vor und ist, leider, nichts Neues. Die Bezeichnung allerdings hat sich geändert.

Außenseiter

Das Wort Mobbing kommt aus dem Englischen von „to mob“ und bedeutet angreifen bzw.  schikanieren. Mobbing macht auch vor der Schule nicht halt. Es fängt in der Grundschule an, zieht sich durch alle Schultypen und Klassen durch.  Schon die Grundschüler leiden aufgrund von Ausgrenzung und Beschimpfungen.

Das besondere dabei ist, dass die Eltern es meistens nicht erfahren. Kinder, die stark gehänselt werden, schämen sich so sehr, dass sie sogar sich nicht trauen, es den Eltern zu erzählen.

Es gibt eine Reihe von Anzeichen, die auf Mobbing hindeuten:

  • Das Kind schläft schlecht, hat keinen Appetit, hat Kopf- oder Bauchweh
  • Das Kind verliert seine Sachen oder diese sind auffällig oft kaputt
  • Das Kind geht nicht mehr gerne zur Schule und möchte am liebsten zu Hause bleiben
  • Das Kind wird nicht mehr zu Kindergeburtstagen eingeladen und lädt auch keine Freunde mehr ein.
  • Die Schulnoten des Kindes verschlechtern sich
  • Das Kind erscheint mutlos, ängstlich, schüchtern und freudlos

Für das betroffene Kind ist es vor allem wichtig zu wissen, dass seine Eltern hinter ihm stehen. Das Selbstvertrauen des Kindes muss wieder hergestellt werden.

Wichtig ist auch zu klären, wann das Ganze angefangen hat. Wer sind die Kinder, die ihr Kind hänseln? Wie hat sich das Kind verhalten, wenn es geärgert wurde und warum wird ihr Kind so derart terrorisiert?

Eltern sollten sich mit dem Lehrer in Verbindung setzen und ihm erzählen, was sie wissen. Vielleicht kann der Lehrer auch einen Elternabend zu diesem Thema einberufen.

Besprechen Sie mit dem Lehrer ein gemeinsames, weiteres Vorgehen. Wichtig ist, dass die Tat an sich auf jeden Fall als Negativ dargestellt wird. Die Täter sollten dazu gebracht werden die Verantwortung für die Tat zu übernehmen und jede weitere Tat  unterlassen.

 

Bild: Markus Spiske

 

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